Die beiden Stammbücher 

Zu den Editionen der beiden Stammbücher sind etliche Nachträge zu machen, die sich in der Spalte „Text“ befinden. Sie zeigen zumeist die Quellen der Inskribenten auf.

 

Korrekturen finden sich wie weitere Informationen passim.

Reihenfolge nach dem Inhalt der beiden Stammbücher.

 

Inhalt des folgenden Textes gegliedert in die Absätze:

Name

an

Datum

Ort

Text

 Die einzelnen Einträge sind durch --- getrennt.

 

StB_1_1v

[Kreuz]

 

----

 

StB_1_4r

[Der verwandten Seele]

= LY_137.

 

----

 

StB_1_4v

[Der verwandten Seele]

 

----

 

StB_1_10r

Barbara von Krüdener

1807 ?

1807 ?

1729: Gerhard Tersteegen: Wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten. – Aus den Werken Gerhard Tersteegens in die Gesangbücher der Brüdergemeine übernommen. – Z. B.: „Geistliches Blumen=Gärtlein Inniger Seelen; Oder kurze Schluß=Reimen, Betrachtungen und Lieder Ueber allerhand Wahrheiten des inwendigen Christenthums; Zur Erweckung, Stärckung und Erquickung in dem Verborgenen Leben mit Christo in Gott ; Vierte und vermehrte Edition, Nebst der Frommen Lotterie.“ Biel: Heilmann 1766; S. 254 ff.: „XI. Erinnerung der herrlichen und lieblichen Gegenwart Gottes.“; hier S. 255, Nr. „6. Du durchdringest alles, laß dein schönstes Lichte / Herr, berühren mein Gesichte; / Wie die zarten Blumen willig sich entfalten, / Und der Sonne stille halten; / […]“.

 

----

 

StB_1_11r

Ernst Friedrich

1811-11-19

Marienwerder

 

----

 

StB_1_19v

Gustav Karl von Mecklenburg

1813-06-07

Karlsruhe (Oppeln ?)

Voss, Johann Heinrich (1751-1826). „Musen Almanach für 1778. herausgegeben von Joh. Heinr. Voß.“ Hamburg: E. Böhn [1777]; S. 201 ff.: „Fragmente von Strädele, Hutmachergesellen in Memmingen.“; [Aufruf zu dessen Unterstützung im Inhaltsverzeichnis.]; S. 203: „Aus einer Ode zum neuen Jahr 1777.“; „Aus einer Ode zum neuen Jahr / 1777 / --- / Der Weise blickt zur Ewigkeit hinüber; / Der Menschheit Adel röthet sein Gesicht. / Der Zukunft Dunkel macht sein Auge niemals / trüber, / Nur die Verlezung seiner Pflicht. / O leichte Pflicht! O Pflicht voll Himmelssegen!“ – Carl Philipp Emanuel Bach: „Neue Lieder=Melodien nebst eine Kantate zum Singen beym Klavier“ Lübeck: Christian Gottfried Donatius 1789, S. 26 (Text und Noten). – Vgl. StB_2_6: Wohl der erste Eintrag im Felde und der letzte in diesem Stammbuch.

 

----

 

StB_1_24r

Karl Ludwig Alexander Graf Dohna

1812-07-20

Königsberg

 

----

 

StB_1_27v

Ernestine „Nelly“ von Dohna-Schlodien

1805-09-11

Schlodien

ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, IV. Theil. Hamburg: Friedrich Perthes (1782), S. (1): „Motet.“

 

----

 

StB_1_28r

Karl Ludwig Alexander zu Dohna-Schlodien

1805-10-11

Schlodien

Asmus, d. i. Matthias Claudius. Text: CLAUDIUS: Werke S. 548-550: „Ein Gülden A B C“; Erstdruck Hamburg: Perthes 1803. CLAUDIUS: Werke S. 158-162

 

----

 

StB_1_29r

Samuel (Ludwig Hermann) Friedländer

1807-02-17

Königsberg ?

Ludwig Theoboul Kosegarten: Die Inselfahrt, oder, Aloysius und Agnes. - Eine ländliche Dichtung in sechs Eklogen. Berlin: Voss 1804, S. 20, Aloysius spricht; dann S. 221, Agnes spricht.

 

----

 

StB_1_32r

Karl von Schenckendorff

1806-09-23

Königsberg

 

----

 

StB_1_34r

Luise Collins

1805-06-18

Königsberg

Mit diesem Eintrag beginnt das zeitlich erste Stammbuch Max von Schenkendorfs. – Friedrich Ludwig Zacharias Werner: „Die Söhne des Thales. - Ein dramatisches Gedicht. [Vignette] Erster Theil: Die Templer auf Cypern. - Berlin, bei Johann Daniel Sander. 1803.“ S. 174: Gespräch zwischen Robert und Molay; Molay spricht: „Robert! – ich sag's dir heut zum ersten mal, / Du bist ein Held – du bist, was zehnmal mehr ist, / Ein echter Mensch! – Dass du’s durch mich geworden, / Das ist mein Stolz und meines Alters Freude. – / Mein starker Robert! – nur des Schwächlings Saiten / Zerreisst der Eisenfinger des Geschicks; / Der Heldenmüth’ge bietet kühn die Harfe, / Die ihm der Schöpfer in den Busen legte, / Dem Schicksal dar – Mag’s in den Saiten wühlen; / Allein den innern herrlichen Accord / Kann’s nicht zerstören, und die Dissonanzen / [S. 175:] / Verschmelzen bald in reine Harmonie, / Weil Gottes Friede durch die Saiten lispelt.“

 

----

 

StB_1_37r

Karl Gottlob August Erfurdt

1812-07-15

Königsberg

Goethe. Leiden des jungen Werthers, 2 Teile. Frankfurt und Leipzig 1796, Buch 2, 2, „Am 9. May.“, S. 118. – Vgl. Schillers „Jungfrau von Orleans“ V, 4: „Der Mensch braucht wenig,/ und an Leben reich ist die Natur“.

 

----

 

StB_1_37v

Ludwig Ernst von Borowski

1812-07-16

Königsberg

 

----

 

StB_1_38r

Karl Gottlieb Bock

1812-07-14

Königsberg

Theodor Gottlieb von Hippel: „Gedanken über die Unzufriedenheit, von H**W.“, 1 Quartbogen und zuvor in: Königsberger Intelligenzblatt 1761, Nr. 48 (Berlinisches Archiv der Zeit und ihres Geschmacks, Bd. 1, Jan.-Juni, Berlin: Friedrich Maurer 1797, S. 289; Neues allg. int.-Bl. für Literatur und Kunst, zur Neuen Leipziger Lit.-Ztg. Nr. 22, v. Sa 1806-05-10, Sp. 350 zu S. 523 bei Meusel, Bd. 5, 1805); dort als Motto

 

----

 

StB_1_40r

Johann Samuel Rosenhayn

1812-01-04

Königsberg

 

----

 

StB_1_41v

Johann Christoph Wedeke

1805-09-07

Hermsdorf

Lessing: Nathan der Weise, 5. Aufzug, 8. (= letzter) Auftritt. – Dies zitiert Schenkendorf später in seinem Brief an Henriette von Reden, 1817-10-23.

 

----

 

StB_1_41v_42r

KEIL: Stamm S. 35: „Da nämlich die Wahl  des Platzes der Einzeichnung […] ganz freigestellt war, so suchte man sich, soweit thunlich, die Seite des Buchs neben bereits eingeschriebenen eigenen Freunden  aus und verband oft die eigene Inschrift mit der des Freundes durch eine oben hingeschriebene, beide Seiten des Buchs verbindende Bemerkung.“ – Vgl. LANGNER Nr. 13 und 14.

 

----

 

StB_1_42r

Charlotte Amalie Christiane Wedeke

1805-09-07

Hermsdorf

 

----

 

StB_1_42v

Marie Elisabeth Wedeke

1812-06-29

Königsberg _

 

----

 

StB_1_43r

Johann Christian Wedeke

1812-07-07

Königsberg

 

----

 

StB_1_44r

Ferdinand v. Schrötter

1812-07-13

Königsberg

Christoph Heinrich Müller (Myller): „Der Nibelungen Liet / ein Rittergedicht / aus dem XIII. oder XIV. Jahrhundert. / Zum ersten Male aus der Handschrift ganz abgedruckt.“, S. 152: „Gedruckt in Berlin bei Christian Sigismund Spener, im Jahr 1782. geendiget im September.“, S. 122, Sp. 2, Vers (58-59); spätere – 1784 – andere Ausgabe: „Samlung Deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Jahrhundert. / - / Erster Band. / welcher enthaltet: / Der Nibelungen Liet. / [… 7 Titel] / - / Geendiget im Anfang des Februars 1784.“, Vorrede unterz. v. Christoph Heinrich Myller (sic), später Müller, hier zusammengebunden als 2. Ausgabe; sonst wohl identisch.

 

----

 

StB_1_45r

Karl Köpke Karl Köpke

1812-01-02

Königsberg

 

----

 

StB_1_52r

Wilhelm von der Gröben

1809-06-27

Königsberg

Ernst Wagner (Hrsg.): Briefe aus der Fremde in die Heimath. Bd. 1. Mit dem Bildnisse des Herausgebers und einer wichtigen Schlußbeylage zum zehnten Briefe. Hildburghausen: Johann Gottfried Hanisch 1808; S. 109 ff.: „Beylage zum fünften Briefe.“, hier S. 112, Nr. 110.

 

----

 

StB_1_53r

Henriette Hendel-Schütz

1812 / 1813

HENDEL: Stammbuch S. 27-35:Zacharias Werner, Mannheim, schreibt  „Die neue Pythia

 

----

 

StB_1_55r

William Motherby

1812-07-16

Königsberg

 

----

 

StB_1_57v

Johann Heinrich Jung-Stilling

1813-01-01

Karlsruhe

„Taschenbuch / für / Freunde des Christenthums. / - [SL 29 mm] / Auf das Jahr nach Christi Geburt / 1809. / - [SL 40 mm] / Von / Dr. Johann Heinrich Jung / genannt Stilling / Grosherzoglich Badischer Geheimer / Hofrath. / - [SL 59 mm] / Nürnberg, / im Verlag der Raw’schen Buchhandlung.“, S. 19, Nr. 16.

 

----

 

StB_1_58r

Johanne Ottilie Ida von Auerswald

1809-06-27

Königsberg

Zit.: August Wilhelm Schlegel: Gedichte. Tübingen: Cotta 1800, S. 189: Die Flucht der Stunden. – Ernst Wagner (Hrsg.): Briefe aus der Fremde in die Heimath. Bd. 1. Mit dem Bildnisse des Herausgebers und einer wichtigen Schlußbeylage zum zehnten Briefe. Hildburghausen: Johann Gottfried Hanisch 1808; S. 149, Nr. 185.

 

----

 

StB_1_59r

Albertine Sophie Charlotte Gräfin Dohna-Lauck

1809-06-27

Königsberg

 

----

 

StB_1_60r

Friederike Sophie Adelheid (Adèle) Dohna

1812-06-16

Königsberg ?

 

----

 

StB_1_61r

Hans von Auerswald

1812-06-29

Königsberg

 

----

 

StB_1_70r

Johanna Motherbys

1812-07-17

Königsberg

 

----

 

StB_1_72r

Juliette von Krüdener

1807-05-30

Königsberg

Heb. 13, 21. – Carl Rudolph Reichel (1718-1794): „Geistliche Gesänge und Lieder, von Carl Rudolph Reichel, Prediger des Evangelii.“ Ebersdorf im Vogtland: Christian Gottfried Vollrath, Neudietendorf: Heinrich Gottlieb Petsch 1798, S. 40-43: „16. David und Jonathan. Auf den Jahrestag des Past. Löwe.“, hier S. 43. – Johann Kaspar Löwe (1706-1767).

 

----

 

StB_1_72v

Henriette Elisabeth Barklay

1811-11-18

Marienwerder

 

----

 

StB_1_73r

Henriette Elisabeth Rördanß

 

----

 

StB_1_73v

Karoline Gräfin zu Dohna-Schlodien

1805-09-12

Karl Gustav Brinckmann, seit 1808 Karl Gustav von Brinckmann, seit 1835 Karl Gustav Freiherr von Brinckmann, auch Selmar als Synonym (geb. Nacka 25.02.1764, gest. Stockholm 24.12.1847): Gedichte von Selmar. Bd. 1, Leipzig: Gräff 1789, S. 199.

 

----

 

StB_1_74r

Henriette Gottschalk

1806-10-11

Königsberg ?

 

----

 

StB_1_74v

Eleonore Phillips

1806-10-22

Königsberg ?

HAGEN S. 82: „Auf Hippel’s Ausspruch: ‘das Kreuz ist des Sternes Fundament’, ist wiederholt in den Stammbüchern Bezug genommen.“ Siehe Faksimile 42v. - Vgl. HAGEN S. 216, 88, 83, 242f. CZYGAN III S. 340.

 

----

 

StB_1_75r

Karl v. d. Gröben

1812-06-10

Königsberg ?

 

----

 

StB_1_81r

Maria Henriette Elisabeth Kunheim

1812-02

Königsberg ?

Christoph August Tiedge: „Urania -über Gott, Unsterblichkeit und Freiheit, ein lyrisch=didactisches Gedicht in sechs Gesängen“, Halle: Renger 1804; IV, Unsterblichkeit, hier S. 118. – „Urania von C. A. Tiedge.”, 4 verb. Aufl. Reutlingen: J. J. Mäcken 1810, S. 85, Z. 270 ff.

 

----

 

StB_1_82r

Ernst v. Kanitz

1812-06-10

Königsberg

Rö 13, 10: Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung. – Vgl. StB_2_33: LANGNER Nr. 33: 1816-03-23; August Friedrich de La Chevallerie.

 

----

 

StB_1_83r

Raphael Ignatius Friedrich Bock

1806-04-04

Divi Aurelii Augustini Hipponensis episcopi Meditationes, Soliloquia et Manuale. Accesserunt Meditationes B. Anselmi, Meditationes D. Bernardi, & Idiotae viri docti, Contemplationes de Amore Divino. Editio nova, ad manuscripta exemplara accuratissime emendata. Lugduni, Apud Fratres Perisse, Collegiorum Lugdunensium Bibliopolas, in vico majori Mercatorio M.DCC.LXXVII [1777], S. 77, Nr. 8. - Ausgabe 1649, S. 75; 1755, S. 66.

 

----

 

StB_1_84r

Greis, Jean Frédéric/Johann Friedrich

1809-10-15

Königsberg

Vgl. URL !

 

----

 

StB_1_85r

Karl Friedrich Wilhelm Fleischer

1806-02-02

Waldau / Königsberg

 

----

 

StB_1_85v

Franz Xaver Carnier

1810-12-02

 

----

 

StB_1_86r

Carl Schulz

1808-08-11

Königsberg

 

----

 

StB_1_A

St. Rosalie

Zur Rosa von Viterbo; vgl. im sog. „grünen Musenalmanach“, dem Organ des „Nordsternbundes“: Friedrich Baron de la Motte Fouqué: „Lobgesang an die heilige Rosa von Viterbo.“, unterz.: „Pellegrin.“ – In: Musenalmanach auf das Jahr 1806. Herausgegeben von L. A. von Chamisso [1781-1838] und K. A. Varnhagen [1785-1858]. Dritter Jahrgang. Berlin: Fröhlich 1806, S. 70-73. = Musenalmanach auf das Jahr 1806 … hrsg. v. Ludwig Geiger [18481919] = Berliner Neudrucke 2. Serie, 1. Bd., Berlin: Paetel 1889. – Scan: . – Weiterer Hrsg.: Neumann, Friedrich Wilhelm [1781-1834]. - Die Marke „Gebrüder Klauber“ hatte bis weit in das 19. Jahrhundert eine große Zugkraft. – Augsburgische Ordinari Postzeitung Nr. 257 v. 1807-10-27, S. 4: Anton Klauber zeigt an, dass er sich aus der Firma Klauber & Zana zurückzieht zu Gunsten seines seit 1804-12/1806-06-01 ehem. Kompagnons Vinzenz Zana und nur noch Kupferstecher sein will.

----

 

StB_1_C

Aufruf

 

----

 

StB_1_Einband

Einband

 

----

 

StB_1_F

Henriette Gottschalk

 

----

 

StB_2_1

Philipp

1813 ?

Siehe StB_2_47.

 

----

 

RAICH: Schlegel Bd. 2, S. 238: „Vor der Schlachte bei Leipzig“, „Die Sonne steigt im Morgen“), aus Veits „Brieftasche“. – Langner nennt Pirch, von anderer Hand „? Kanitz“. - Der je letzte Vers der drei Strophen ergibt ein Motto „Im Streite das Leben zu leiten.“ – Publiziert in RAICH: Schlegel Bd. 2, S. 238-239 als lfd. Nr. 2 und 3, aus Veits Schrifttasche stammend, sie sind vom Finder dieser Tasche abgeschrieben worden nach der Schlacht von Leipzig, so RAICH a. a. O. S. 237, Anm. 1.

 

----

 

StB_2_2

Johann Carl Friedrich Gildemeister

1814-02-03

Langes

Ausländer haben dieses schöne Frankreich beschmutzt; souiller = beschmutzen; mouiller = befeuchten. – Siehe dazu die Quelle unter dem 1814-01-12 und 1814-02-22. – Journal de l’Empire v. Di 1814-02-22, S. 1, Sp. 1; Journal de Paris Nr. 54 v. Mi 1814, S. 2, Sp. 1.

 

----

 

StB_2_3

NN

1816 ?

Schiller: Wilhelm Tell, II, 1.

 

----

 

StB_2_4

Coeleste Niederstetter

1815-06-27

Baden-Baden

Johann Jakob Mayer: Der Sittenlehrer. - Eine Rede des Isokrates an den Demonikus. – Aus dem Griechischen frey übersetzt. Memmingen: Andreas Seyer 1790; S. 16: „Deiner abwesenden Freunde erwähne auch im Beyseyn deiner gegenwärtigen; denn so wirst du zeigen, daß du sie auch in der Abwesenheit nicht geringe schätzest.“ – Hannoverisches Magazin. Nr. 105 v. Mo 1787-12-31, Sp. 1667 f.: „Einige Auszüge aus der Ermahnungs=Rede des Isocrates an den Demonicus.“, Sp. 1668: „Gedenke der abwesenden Freunde gegen die gegenwärtigen, damit du den Vorwurf vermeidest, dich um jene nicht zu bekümmern.“

 

----

 

StB_2_5

Ida von der Gröben

1813-06-26

 

----

 

StB_2_6

Karl von Schenkendorf

1813-05 ?

Hochkirch ?

Vgl. 1806. – Evtl. der erste Eintrag in diesem Stammbuch. – Vgl. StB_1_19v.

 

----

 

StB_2_7 (1)

Carl von der Gröbens

1813-08-11

Gnadenfrei ?

Ps 118, 15.  – Vgl. Weber, Karl Julius (1767-1832): Deutschland, oder Briefe eines in Deutschland reisenden Deutschen. Bd. 3, Stuttgart: Gebr. Franckh 1828, im 22. Brief, S. 476: „Wenn man vom Gasthause die Linden=Allee heraufspaziert überraschen die Worte an einem Thor ‚Hier ruht der Geist nicht.‘ Innwendig aber steht ‚hier ruhen die Gebeine‘ und nun ist man erst au fait! Hier ruhen die Gebeine - es ist der Friedhof - und in Gnadenfrey ruhet der Geist. Wer glaubt, ersparet sich das Denken, denken ist stets gefährlicher und schwieriger gewesen als der Glaube, und daher auch seltner, aber wo geriethen die Glaubigen am Ende hin ohne Denker?“, vgl. dazu ebd. S. 134. – Bd. 1-4 1826-1828.  WEBER: Reisenden

 

----

 

StB_2_7

Carl von der Gröbens

1813-06-24

Gnadenfrei

Der erstdatierte Eintrag in diesem Stammbuch.

 

----

 

StB_2_8

Ernst von Kanitz

1813-08-06

Seiffertsdorf

Arndt: „Kurzer Katechismus für teutsche Soldaten, nebst zwei Anhängen von Liedern. - 1813.“; im 2. Anhang, S. 91-93: Vaterlandslied; hier nur die erste Strophe zitiert. – Choral von Philipp Nicolai aus dem Jahre 1597. – Vgl. Max von Schenkendorfs „Morgen- und Abendandacht“ (Morgenstern und Abendstern) in den „Christlichen Gedichten“.

 

----

 

StB_2_9

Alexander von Münchow

1813-08-07

Seiffertsdorf

 

----

 

StB_2_10

Karl Wilhelm von Münchow

1813-08-07

Seiffertsdorf

Vgl. 1813-10-01 das Widmungsgedicht Max von Schenkendorfs.

 

----

 

StB_2_11

Alfred von Auerswalds

1813-06-26

Briese

 

----

 

StB_2_12

Aloys Schreibers

1815-07-03

freimaurerische Datumsangabe. – Zuerst in „Cornelia. Taschenbuch für Deutsche Frauen“, Heidelberg: Engelmann, Jg. 1, 1816, S. 83-84, hier S. 84; dann in „Poetische Werke von Aloys Schreiber. – Erster Band. – Mit 1 Kupfer. – Tübingen, bei Heinrich Laupp. 1817.“, S. 135; die letzten 3 Zeilen von „Deutsches Bundeslied.“, S. 134-135. – Davon eine Ausgabe Wien: B. Ph. Bauer 1817, S. 122-124, hier S. 124.

 

----

 

StB_2_13

Ladomus

1816-04-15

Das letzte - fehlende -Wort der ersten Zeile von Ladomus findet sich auf dem Text von J. Smidt, 1814-02-06. „Sic pagina jungit amicos“. – J[ohann/akob]. F[riedrich]. Ladomus: Geometrische Constructionslehre für Lehrer und Lernende. Ein Versuch geometrischer Geistesgymnastik. Teil 3. Karlsruhe. Christian Theodor Groos 1832; (Tulla’s Annährungsconstructionen); S. (IV): Motto: „Des Freundes Hülle schwand, des Mundes Töne / Sein Geist jedoch wirkt ewig, ja er lebt / Auch uns, er ist’s, der lehrend uns umschwebt / Unsterblich sey das Wahre, Gute, Schöne.“ – 1. Aufl.: Freiburg und Konstanz: Herder 1812; ohne das Motto. – Vgl. StB_1_41v_42r KEIL: Stamm S. 35.

 

----

 

StB_2_14

Johann Smidt

1814-02-06

Chaumont

Das erste Wort ist das letzte, des Satzes „Sic pagina jungit amicos“ von Ladomus Hand, der sich am 15. April dort eintrug. – Zit.: Homer: Ilias 6, 448. – Johann Heinrich Voss: Homers Ilias. I-XII Gesang. 2. verb. Aufl. Königsberg: Nicolovius MDCCCII [1802], S. 163: „Einst wird kommen der tag, da die heilige Ilios hinsinkt, Priamos selbst, und das volk des lanzenkundigen königs.“; dto. Bd. 1, Wien: Haase 1814, S. 127 f.

 

----

 

StB_2_15

Friedrich Lange

1813-08-10

Gnadenfrei

Fouqué im „Zauberring“: „Steigt zuversichtlich himmelwärts; /  Panier, Panier, wir sehn dich wallen, …“ – Vgl. SCHMIDT: Fouqué S. 238 zum Zitat.

 

----

 

StB_2_16

Amalie Monts

1816-09-25

Karlsruhe

Adam Kern: Predigten auf alle Sonn- und Festtage des Jahres, jg. 1, Tl. 4, Augsburg: Matthäus Rieger 1784, S. 337 ff.: 20. Predigt, „Auf den Sonntag nach der Geburt des Herrn.“; hier S. 343: „Ja, höret es, ihr Sterbliche; wenn ihr die Wege der wahren Glückseligkeit wollet kennen lernen! Einen Gott erkennen ist der Freude Anfang ; einen Gott anbethen ist der Freude Wachsthum ; und einen Gott wahrhaft fürchten und lieben ist der Freude völlige Reife und Vollkommenheit.“

 

----

 

StB_2_17

Elwira Laura Hufeland, geb. 1799 und nicht Eduard Elwira Laura Hufeland, geb. 1799 und nicht Eduard

1813-07-14

Gnadenfrei

Statt 1810 lies 1813. – Ludwig Braunfels: Das Nibelungen-Lied. Frankfurt a. M.: Literar. Anstalt 1846, S. 50, Vers 303. – Fouquè: Eginhard und Emma. -Ein Schauspiel in drei Aufzügen. Nürnberg. Johann Leonhard Schrag 1811, S. 76: „Busching. / Er nieg ihr minniglichen, Genaden er ihr bot; / Sie zwang da zueinander der sehnenden Minne Noth. / Mit lieben Augen: Blicken einander sahen an / Der Herre. und auch die Fraue ; das ward. viel / […] / Von herzelieber Minne, – das ist mir nicht bekannt; / Doch mag ich nicht gelauben, daß es wurde gela'n; / Zwei minnegehrende Herzen hätten anders missethan. / Eginhard. (leise Emmas Hand küssend) / Zwei minnegehrende Herzen hatten anders missethan. / Busching. / Bei der Summerzeite und zu des Maien Tagen, […]“.

 

----

 

StB_2_18

Ferdinand von Schrötters

1813-06-24

Gnadenfrei

 

----

 

StB_2_19

Friedrich Ludwig Zacharias Werner

1814-01-02

Frankfurt

Zit.: Friedrich Ludwig Zacharias Werner: „Kriegslied für die zum heiligen Kriege verbündeten deutschen Heere. – Von Friedr. Ludw. Zachar. Werner. - Frankfurt am Main, bei Johann Friedrich Wenner 1813.“ S. (7 = letzte Seite.)

 

----

 

StB_2_20

Eberhard Gottlieb Graffs

1816-04-26

Reichenbach

Johann Jakob Wilhelm Heinse (, eigentlich Heintze, 1746-1803): Ardinghello und die glückseeligen Inseln, Bd. 1, Lemgo: Meyer 1787,S. 121. – Hier nach „Ardinghello und die glückseeligen Inseln. - Eine Italiänische Geschichte aus dem sechzehnten Jahrhundert. [Kupfer] Erster Band. – Frankfurt und Leipzig 1792.“, S. 103-104: „‘An Planen von Entführung und ewiger Verbindung wurde von uns im Anfange stark gearbeitet; aber weil wir keine Luftgestalten waren und Sinn hatten, und sie auf keine Weise von ihrer Familie lassen wollte, die sie allzuzärtlich liebte, und besonders ihre Mutter todt zu kränken befürchtete: legten sie sich bey näherer Bekanntschaft nach und nach. Wir sahen die mißlichen Folgen bey den großen Hindernißen zu deutlich; und erkannten inzwischen innig, daß die Natur unter allem bürgerlichen Verhältniß bey Menschen von reiner Empfindung und klarem Begriff immer durchgeht, trotz allen Gesetzen. Sie richten sich zwar im Aeußerlichen nach der Ordnung des großen Haufens: betreiben aber im Geheim ih= G 4 re [S. 104: ihre] re eigne Art von Glückseligkeit, ohne welche kein Leben Werth hat. So verstrichen denn die himmlischen Tage, und wir lieben die Götter walten. […]‘“

 

----

 

StB_2_21

  1. v. Helvig

181-11

Weimar (?)

Schiller, Wallenstein, Piccolomini, I, 4, Max spricht.

 

----

 

StB_2_22

Charlotte Schiller

1813-11-09

Weimar

Schiller, Friedrich von: Musen-Almanach für das Jahr 1796. Neustrelitz: Michaelis [1795], S. 179: „Columbus.“, hier die letzten Verse.

 

----

 

StB_2_23

Amalie v. Kospoth

1813-06-27

Karlsruhe / Oppeln

Goethe: Egmont. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Leipzig: Göschen 1788, 5. Akt, Egmont zu Ferdinand, S. 170.

 

----

 

StB_2_24

Caroline von Kospoth

1813-06-27

Karlsruhe / Oppeln

Das v. Salissche Zitat ist Motto des Morgenblatts für gebildete Stände Nr. 157 v. Fr. 1808-07-01, S. (625). – Gedichte von I. G. Salis. Neue Auflage. Zürich: Orell, Füßli u. Comp. 1808, S. 44.

 

----

 

StB_2_25

Eugenie von Kospoth

1813-06-27

Karlsruhe / Oppeln

Gedichte von Friedrich von Matthisson. - Zweyter Theil. - Vollständige Ausgabe. Tübingen: Cotta 1811, S. 244-246: Heldenskolie, hier S. 245

 

----

 

StB_2_26

August von Kospoths

1813-06-26

Briese

Gedichte von August Wilhelm von Schlegel. Tübingen: Cotta 1800, S. 209, „Unkunde“

 

----

 

StB_2_27

Julie von Kospoths

1813-06-26

Briese

Das Herdersche Zitat ist Motto des Morgenblatts für gebildete Stände Nr. 34 v. Do 1809-02-09, S. (133). – J. G. Herder’s vermischte Schriften, Bd. 4, Wien: Anton Pichler 1801, S. 279: „Religion.“; dto.: Johann Gottfried von Herders sämmtliche Werke. - Zur schönen Literatur und Kunst. Teil 9. Tübingen: Cotta 1807, S. 181 =  Blumenlese aus morgenländischen Dichtern, hrsgg. v. Johann von Müller. – Auch von Sailer  u. ö. hrsgg.

 

----

 

StB_2_28

Johann Christoph Lindner

1813-07-04

Zitiert wird ein Gesangbuchtext der Brüdergemeinde. Verfasser: Georg Heinrich Loskiel, 7.11.1740-23.2.1814.  Siehe: Christian Adam Dann: Anleitung zu christlichem Nachdenken für junge Leute über Confirmation, Communion und frühe Gottseligkeit. […] Tübingen: Fues 1801, S. 42. – Heute gilt i. Allg. Karl Johann Philipp Spitta (1801-1859) als Verfasser des Textes.

 

----

 

StB_2_29

Johann Christoph Lindner

1813-07-04

Ober Bruchau

Vgl. Lk 24, 61

 

----

 

StB_2_30

Amalie von Forcade

1813-06-27

Karlsruhe / Oppeln

August Heinrich Julius Lafontaine: Die Familie Saint Julien. Berlin 1798, S. 333. – 3. verb. Aufl. Berlin: Voß 1803, S. 478. – Hier nach: Saint Julien Von [sic] August Lafontaine. Berlin 1800, S. 383: „Da schimmert mir gegenüber der heitre Himmel. Wohl schon hundert Mal habe ich meinen Blick von dem Papiere zu den Sternen aufgeschlagen, und gerufen: ewig, unbeschreiblich groß ist die Liebe, die den Menschen umfängt! Liebe ist die Grundfeste der menschlichen Glückseligkeit! Hier stehe ich, ein Greis, arm, verbannt, meiner Ehre beraubt; ohne Vaterland, ohne Eigenthum; und bin durch die Liebe meiner Kinder dennoch so unaussprechlich glücklich. Wer liebt und geliebt wird — was darf der fürchten! Einst fallen die Sterne, einst vergeht der Himmel: aber die Liebe, die [S. 384:] Liebe des Ewigen, die Liebe der guten Menschen bleibt.“ (= Saint Julien, Bd. 15.)

 

----

 

StB_2_31

NN (Kanitz ?)

1813-09

Dobra Krupa

Federzeichnung der Ruine Dobra Krupa, etwa 10 km NO von Töplitz/Teplitz, dort ein Kloster Doubravka, 3 km SÖ von ebd. als Ruine. Schloß des Fürsten Clary (1751) in Teplitz/Teplia, 393 m hoher Klingsteinfelsen mit Burgruinen.

 

----

 

StB_2_32

  1. v. Haxthausen

Bonn

Vgl. 1 Kor 13; Apg 17. – Vgl. 1 Kor 13, 8 ff.

 

----

 

StB_2_33

August de la Chevallerie

1816-03-23

Koblenz

Rö 13, 10. – Vgl. 1812-06-10: Ernst v. Kanitz.

 

----

 

StB_2_34

Pauline von Schwarzenberg / Folko (?)

1813-09-26

Schloss Apostelberg

 

----

 

StB_2_35

Elisabet Maria Munck ,

An Maria zum Marientag, 1808, VI; Gedichte von Ernst Moritz Arndt. Greifswald: J. H. Eckhardt 1811, S. 245-247, hier S. 246.

 

----

 

StB_2_36

Otto Magnus von Munck

1816-09-19

Karlsruhe

Etwa: Auf Ehre und Treue gründet sich unsere Freundschaft, / ein redlicher Handschlag macht diese unauflöslich. / Dein Dir dankbar ergebener / Freund“

 

----

 

StB_2_37

Otto Heinrich von Loeben

1814-06-30

Heidelberg

  1. T. L. B. Konnte bisher nicht aufgelöst werden; evtl.: Tunc Tempore Lectori Benevolo - Zu jetziger Zeit dem geneigten Leser

 

----

 

StB_2_38

Ewald

1815-06

Baden-Baden

Erstmals in: Taschenbüchlein für Weise, Basel, im Juli 1789, S. 59., dann in Handbibliothek für Freunde 1790. – Vgl. Sibylle Schönborn: Das Buch der Seele. Tagebuchliteratur zwischen Aufklärung und Kunstperiode; Tübingen: Niemeyer 1999, 2. Aufl. Walter de Gruyter, 2013, ISBN 3110945800, 9783110945805; = Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur Bd. 68, S. 88, 138 und S. 127 ff. zu Lavaters Tagebüchern 1786 bis 1789 „Noli me nolle“, hier H. 9, S. 47. – Aloe: Symbol der Keuschheit, des Leidens und der Buße, der Fruchtbarkeit bzw. Unfruchtbarkeit, der späten Erfüllung von Hoffnungen, der Geduld und der großen Werke sowie der Liebe; Symbol für die Jungfrau Maria. – vgl. u. a. Spr 7,17. – Die Aloen (Aloe) sind eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Zur Gattung gehören über 500 Arten.

 

----

 

StB_2_39

Sophie von Schardt

1813-11-08

Weimar

Novalis; August Wilhelm und Friedrich Schlegel: Athenaeum. - Eine Zeitschrift. Bd. 3, H. 2. Berlin: Heinrich Frölich 1800, S. 188-204: „III. Hymnen an die Nacht.“, darin S. 203: „Die Vorzeit, wo noch bluthenreich  / Uralte Stämme prangten,  / Und Kinder, für das Himmelreich  / Nach Quaal und Tod verlangten.  / Und wenn auch Lust und Leben sprach  / Doch manches Herz für Liebe brach.“

 

----

 

StB_2_40

Schöns

1813-06-24

Reichenbach

 

----

 

StB_2_41

August Friedmann Rühle von Liliensterns

1815-11-19

Aachen

Vgl. Johannes Daniel Falk (1768-1826). J. D. Falk (Hrsg.): Taschenbuch für Freunde des Scherzes und der Satire. 1. Jg. Mit 1 Kupfer. Weimar: Industrie-Comptoir 1802, S. 173 ff.: „Die Wiederkunft der Griechen und Römer.“; S. 184-185: „Cornelia.  / Die Gänse zählen auf dem Capitol !  / Brutus. / Und in System' die Sandeskörner fassen! / Genius. / O gönnet mir an eine schön're Zeit / Den Glauben doch, wär' sie auch noch so weit! / Wie Blüthen niederhangen aus Ruinen, / Ist sie mir oft im stillen Traum erschienen. / Viel kann ein einzelner, ein seltner Mann: / [S. 185:] / Mild zünden sich an Geistern Geister an, / Die niederleuchten durch den Strom der  /

 Zeiten,  / Wo dústern Schiffbruch's grause Trümmer  /

gleiten:  / Ein Leuchtturm für viel Tausend steht  /

er da,  / Und sammelt das Zerstreute, fern und nah:  / So gönnt auch mir, durch Schaffen und  /

Vernichten,  / Die arme Menschheit freundlich aufzurich=  /

ten! / Vergånglich ist, was brausend nur zerstört:  / Still dauernd wirft, was lang' und ewig  /

währt. / Brutus.  / Dich ehr ich, Genius, […]“.  – Johann Diederich Gries (1775-1842): „Rückkehr nach Schwarzburg.“ [1799], in: Musenalmanach für das Jahr 1800, hrsg. v. Schiller. Tübingen: Cotta [1799], S. 233-236; Schmidl (Johann) Michael (1779-1832): „Lebenskunst herausgegeben von Mich. Schmidl. Bd. 2. Wien: Franz Grund 1806, S. 159-160: „Rückkehr nach Schwarzburg.“ [1799]; S. 160: „Die Zukunft sieht mein Aug' in Heiterkeit; / Hinab denn in die Fluten ohne Zagen !  / Noch fühl‘ ich Kraft, wie es ein Gott gebeut,  / Des Lebens Schmerz, des Lebens Lust zu tragen.  / Ach ! wie so manche Lust, so mancher Schmerz  / Ist wunderbar durch diese Brust gezogen!  / Unendlich wechselnd schlägt ein Menschenherz,  / Uns heben, stürzen bald des Schicksals Wogen.  / Nur du, bleibsz wie du bist, Natur! / Siehst wandellos der Menschen wandelnd Treiben  / Und Dauer giebt uns auch dieß eine nur !  / In all dem Wechsel dir getreu zu bleiben. / Gries.“

 

----

 

StB_2_42

Johann Albrecht Friedrich Eichhorn

1814-04-22

Freiburg

 

----

 

StB_2_43

Matthias [Mathäus] Simon

1816-11-13

Bonn

Marcus Tullius Cicero: Vom pflichtgemäßen Handeln 1, X 33; das Recht kann zum Unrecht werden, wenn es übergenau angewandt wird; z. B. bei Anwendung eines Gesetzes nur nach dem formalen Wortlaut, ohne seinen Sinn und Zweck zu beachten. – Johann Friedrich Degen (Bearb.): M. T. Ciceronis De officiis Libri très. Mit einem deutschen Commentar blos für Schulen. Berlin. Im Verlage der Kön. Preuss. Akademischen Kunst- und Buchhandlung 1800, S. 36.

 

----

 

StB_2_44

1816-09-25

Karlsruhe

Georg Längin: Ein Stammbuch Johann Peter Hebel‘s. – In: Anton Birlinger (Hrsg.): Alemannia. Zeitschrift für Sprache, Litteratur und Volkskunde des Elsasses und Oberrheins. Bd. 5, Bonn, 1877, S. 33-51, hier S. 41. – Am ähnlichsten ist: J. G. Herder’s vermischte Schriften. Bd. 6, Wien: Anton Eichler 1801, S. 171 ff.: „V. Ueber Wissen, Ahnen, Wünschen, Hoffen und Glauben.“, darin S. 177: „Sie laden die Zukunft ein, sie zwingen sie sanft herbei, sie wallen ihr fröhlich entgegen.“; zuvor in: Zerstreute Blätter von J. G. Herder. 5. Sammlung. Gotha: Carl Wilhelm Ettinger 1793, S. 384. =Sämmtliche Werke Bd. 16.

 

----

 

StB_2_45

Charlotte Schleiermacher bzw. Luise Scholz

1813-08-10

Gnadenfrei

Rö 8, 16. – LANGNER vermutete richtig! Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf: „Gesangbuch, zum Gebrauch der evangelischen Brüdergemeinen. [Vigette] - Barby, gedruckt durch Lorenz Friedrich Spellenberg, 1783.“; S. 574-575, Nr. 1189 mit Melodie 121: „Den Frieden Gott’s zuvor,“ 11 Strophen, hier die 11. – Albert Knapp: Geistliche Gedichte des Grafen von Zinzendorf gesammelt und gesichtet. Mit einer Lebensskizze und des Verfassers Bildniß. Stuttgart und Tübingen: Cotta 1845; S. 274, „Zum Friedenskuß vor dem heil. Abendmahl. (7. Juli 1741, in Herrnhaag.) Lond. G. B. I. Nr. 2163. A. G. B. Nr. 1656. N. G. B. Nr. 1189.“, (Den Friedefürst zuvor,).

 

----

 

StB_2_46

Seidlitz

1813-08-13

Gbadenfrei

1 Kor 13, 13.

 

----

 

StB_2_47

Philipp Veit

1814-06

Siehe StB_2_1.

 

----

 

RAICH: Schlegel Bd. 2, 1881, S. 238

 

----

 

StB_2_48

Friedrich Heinrich Christian Schwarz

1815-07-05

Heidelberg

 

----

 

StB_2_49

NN

1816 ?

Die Söhne des Thales. Teil 1, Die Templer auf Cypern, Berlin: Johann Daniel Sander 1803, S. 116: Der Komptur sagt: „D‘rum ward er Templer, und kein Knecht der Fürsten, Auf seines Oheims väterlichen Rath. „Weh unsern Fürsten!" schrieb dabei ihm Bernhard; „In Gottes Land vollführen sie nichts Gutes, In ihrem üben Bosheit sie und Raub. Sie sind nur mächtig, Böses zu beginnen; ‚Was Gut's zu schaffen, das verstehn sie nicht *).”; die Anm. lautet: „*) Für den Kenner der Ordensgeschichte bedarf es keiner Bemerkung, dass alle diese Züge, so wie auch größ= [S. 117:] ten Theils das oben beschrieben Ritual der Meisterwahl, nicht etwa erdichtet, sondern mit historischer Treue referirt sind.“ – Andreas de Montbarry: sein Vater Bernhard von Montbarry ehel. Humberge, die mit St. Bernhard verwandt war.

 

----

 

StB_2_50

Sulpice Boisserées

1814-06-14

Heidelberg

Otto d. Gr. (912-973). – Sicherlich nach: Johann Michael Sailer: Die Weisheit auf der Gasse, oder Sinn und Geist deutscher Sprichwörter. Ein Lehrbuch für uns Deutsche, mit unter auch eine Ruhebank für Gelehrte, die von ihren Forschungen ausruhen möchten. Augsburg: Martin Veith und Michael Rieger 1810, S. 316. – Johann Michael Sailers sämtliche Werke hrsg. v. Joseph Widmer. Vermischte Schriften. 2. revid. Ausgabe. 40. Teil. Sulzbach: Seidel 1841, S. 198 zu Drohworten.

 

----

 

StB_2_51

Louise Wilhelmine von

1814-06-18

Heidelberg

Goethe: Torquato Tasso, 1807. 2. Akt, 1. Szene, Prinzessin zu Tasso.

 

----

 

StB_2_52

Friedrich Ludwig Jahn

1814-07-04

Frankfurt

Das Zitat stammt aus Jahns Deutschen Wehrliedern: Friedrich Ludwig Jahn: Deutsches Volksthum. Lübeck: Niemann 1810, S. 199; dto.: 2. Ausgabe, Leipzig: Wilhelm Rein 1813, S. 199. – Als Motto S. 8 in „Über Wehrlieder.“ (Berlin, Ostern 1813) = Deutsche Wehrlieder für das königlich-preußische Frei-Corps, und S. (4) in „Sammlung Deutscher Wehrlieder. – Nebst Anhang. – Neue verbesserte und vermehrte Ausgabe. – 1814.“ – EULER: Jahn S. 316 hat die ersten drei Verse danach gedruckt. – Heinrich der Löwe (um 1129/30 oder 1133/35, gest. Braunschweig 6.08.1195) aus dem Geschlecht der Welfen

 

----

 

StB_2_53

Melchior Boisserées

1814-07-21

Heidelberg

Johann Michael Sailer: Die Weisheit auf der Gasse, oder Sinn und Geist deutscher Sprichwörter. Ein Lehrbuch für uns Deutsche, mit unter auch eine Ruhebank für Gelehrte, die von ihren Forschungen ausruhen möchten. Augsburg: Martin Veith und Michael Rieger 1810, S. 41 ff. „Zweytes Hauptstück. von deutschen Sprichwörtern, ihrem Gepräge nach betrachtet.“, darin S. 94: „Kein Scherz: Ehre, Glaube und Auge leiden keinen Scherz.“

 

----

 

StB_2_54

Johann Baptist Bertram

1814-07

Heidelberg

In Anlehnung an Herkules. Wenn die Löwenhaut nicht gilt, so muß der Fuchsbalg gelten, d. h. was man mit Gewalt nicht erlangen kann, sucht man durch List zu erlangen; Krünitz Bd. 15, Berlin: Pauli 1778, S. 412. – Kaiser Maximilians I. (1459-1519); bereits ein Rat Machiavellis an Kaiser Septimus. – Vgl. Heinrich Anshelms von Ziegler und Kliphausen, [ ...] Täglicher Schau=Platz der Zeit […] Leipzig: Gleditsch 1695, S. 756, Sp. 1.

 

----

 

StB_2_55

Henriette von Reden

1815-02-03

Karlsruhe

 

----

 

StB_2_56

Henriette v. Redens jun.

1815-07-03

Karlsruhe

Zit.: 2 Kor 9, 6; Ps 143, 10.

 

----

 

StB_2_57

Josephine von

1814-09-22

Baden-Baden

 

----

 

StB_2_58

Marie Sophie von Clausewitz

Koblenz

Zit.: Goethe: „Musen und Grazien in der Mark.“, In: Musenalmanach für das Jahr 1797, hrsg. v. Schiller, 3. Aufl., Tübingen: Cotta [1796], S. 68-71, hier S. 69, Strophe 4: „Sagt mir nichts von gutem Boden,  / Nichts vom Magdeburger Land !  / Unsre Saamen , unsre Todten,  / Ruhen in dem leichten Sand.  / Selbst die Wissenschaft verliehret / Nichts an ihrem raschen Lauf,  / Denn bey uns, was vegetiret,  / Alles keimt getrocknet auf.“ – Goethe’s neue Schriften, Bd. 9, Neue Auflage, Mannheim 1801, S. 20-22, hier S. 21. – Goethe’s Werke Bd. 1. Stuttgart u. Tübingen: Cotta 1815, S. 148-150, hier S. 149.

 

----

 

StB_2_59

Eberhard von Groote

1814-11-22

Köln

Vgl.: „Der Schweizer auf dem Rigiberg.“ Tl. 3, St. Gallen: Huber 1806. = Darstellung eines Theils der Schweizergeschichte von G. Grob. 2. und letzter Teil; = Bd. 3; S. 281 ff.: „VII. Vorlesung. 1307.“; darin S. 331: „Nachdem sie die heilige Weihe des Bundes zu dem hohen Berufe empfangen hatten, zwischen Tod und Freyheit für das Vaterland wider die Tyranney zu kämpfen, so schieden sie nach manchem biederen Handschlag von einander, und kehrten, die einen auf ihrem Kahne über den See, die anderen zu Lande auf rauhem Pfade in ihre Heimath zurük.“ – Gregor Grob (1754-1824), Der Schweizer auf dem Rigiberg, Bd. 1-3, 1794-1806. – Oder in Anlehnung an Zacharias Werners „Martin Luther, oder die Weihe der Kraft. - Eine Tragödie, vom Verfasser der Söhne des Thales“. Reutlingen: J. Mäcken 1807. – Cäcilia von Rom wird in mehreren christlichen Konfessionen als Heilige, Jungfrau und Märtyrin verehrt. Ihr Gedenktag ist der 22. November; Schutzpatronin der Kirchenmusik, daher zählt unter anderem die Orgel zu ihren Attributen.

 

----

 

StB_2_60

Hans Wilhelm Schultze

1814-11-23

Köln

Nach: Ludwig Tieck / Fr[iedrich]. Schlegel (Hrsg.): Novalis Schriften. 2. Aufl. 2. Teil. Berlin: Realschulbuchhandlung 1805, S. 58 f.: „III. An – “[Schleiermacher]. – Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg.

 

----

 

StB_2_61

Leopold von Gerlach

1815-01-16

Aachen

 

----

 

StB_2_62

Emma von Jasmunds

1816-04-10

Koblenz

Achim von Arnim und Clemens Brentano: Des Knaben Wunderhorn. Heidelberg: Mohr und Zimmer; Frankfurt: J. C. B. Mohr 1806, S. 77 u. d. T. „Wassersnoth.“; Stuttgart u.a. 1979, S. 72-73.

 

----

 

StB_2_63

Philipp Wilhelm Eichenberg

1814-11-04

Frankfurt

Autor ist Ernst Moritz Arndt Einige Lieder für freie Deutsche und in: Fünf Lieder für deutsche Soldaten, je 1813; dann in: [Philipp Joseph von Rehfues (Hrsg.):] Süd=Deutsche Miscellen für Leben, Literatur und Kunst. Stuttgart: Cotta Nr. 4 v. 1814-01-12, S. 26: “Correspondenz. Aus Sachsen im December.” zitiert aus Arndts „Kurze und wahrhaftige Erzählung von Napoleon Bonapartens verderblichen Anschlägen, von seinen Kriegen in Spanien und Rußland, von der Zerstörung seiner Heeresmacht, und von der Bedeutung des gegenwärtigen teutschen Krieges: ein Büchlein dem teutschen Volke zum Trost und zur Ermahnung gestellt. – Germanien 1813.“ S. 122 ff., und druckt das Gedicht nach; Eichenbergs Text hier Sp. 2, Strophe 7.

 

----

 

StB_2_64

Elisabeth Jung

1815-06-30

Baden-Baden

Vgl. das Volkslied, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert, zuerst in Brandenburg, Franken, Hessen und Schlesien verbreitet: „Wahre Freundschaft soll nicht wanken / wenn sie gleich entfernet ist / lebet fort noch in Gedanken / und der Treue nicht vergißt.“

 

----

 

StB_2_64 a

Johann Heinrich Jung-Stilling

1815-06-30

Baden-Baden

„Bey Freund Von Schenkendorfs Abreise“ –

 

----

 

Siehe die Übersetzung von „Fruits of solitude in reflexions and maxims relating to the conduct of human life“; William Penn (geb. London 14.10.1644, gest. Ruscombe, Berkshire 30.07.1718): „Wilhelm Penn's, Stifters und Gesetzgebers der Colonie Pennsilvanien, Früchte der Einsamkeit, in Gedanken und Maximen über den menschlichen Lebenswandel. [Vignette] – Aus dem Englischen. – Tübingen, bei Johann Georg Cotta. 1785.“; [übersetzt von Johann Friedrich Schiller.], im Abschnitt „Vereinigung der Freunde.“ S. 165 ff. hier S. 166: “131. Sterben ist blos über die Welt gehen, wie Freunde über See; sie leben doch immer noch in einander.“; „132. Denn diejenigen, die im Allgegenwärtigen lieben und leben, können nicht anderst [sic] als einander gegenwärtig seyn.“; „133. In diesem göttlichen Spiegel sehen sie einander von Angesicht zu Angesicht; und ihr Umgang ist sowohl frey als rein.“ – Weitere Ausgabe: Friedensthal [Me: bei Pymont], bey Ludwig Seebohm, 1803; dazu: „Kurze Nachricht von der Entstehung, Ausbreitung, Lehre und Kirchenzucht der Freunde, die man Quaker nennt, von William Penn. – Aus dem Englischen. – Friedensthal, 1804.“, d. i.: Helwingsche Buchhandlung 1804; daran die Verlagsanzeige am Schluss u. a. zu Penns „Früchte“. – Der Thesaurus librorum rei catholicae: Handbuch der Bücherkunde der gesammten Litteratur des Katholizismus und zunächst der katholischen Theologie, Bd. 2, Würzburg: Stahel 1850, S. 626 nennt eine Ausgabe für 1808 ebd. – Schiller, Johann Friedrich geb. Steinheim a. d. Murr 18.09.1737, gest. Mainz 19.10.1814; Buchdrucker, Übersetzer  und Verleger in Mainz 1784 bis 1794.  – Der erste Teil des Eintrags konnte so bei Penn noch nicht gefunden werden.

 

----

 

StB_2_65

Caroline Jung

1815-07-01

Baden-Baden

Joh. 9, 4

 

----

 

StB_2_66

Charlotte v. Knebel

1816-09-24

Karlsruhe

Die letzte Zeile des Gedichts von Ernst Moritz Arndt „Teutscher Trost“ lautet „Tue recht und fürchte nichts.“ – Ernst Moritz Arndt: Werke. Teil 1: Gedichte, Berlin u. a. 1912, S. 132-133.

 

----

 

StB_2_67

Wilhelm Friedrich von Meyern

1816-05-08

Karlsruhe

 

----

 

StB_2_68

Ernst Christoph Kühlenthal

1816-09-26

Karlsruhe

 

----

 

StB_2_69

NN

1816 ?

Zit.: a) Friedrich Ludwig Zacharias Werner: Die Söhne des Thal’s. - Ein dramatisches Gedicht. Tl. 1. Die Templer auf Cypern. [… 1 Kor 3, 6] Neue unveränderte Auflage: Wien: Johann Baptist Wallishausser 1813, (Ausgabe Berlin: Johann Daniel Sander 1803 S. 55 f.); II, 2, S. 64-65 im Gespräch zwischen Franz und Philipp: „Franz. / Sieh da! Ihr baut auch Klee und Esparsette ? / Philipp. / Ein deutscher Gartner hat es hergebracht; / [S. 65:] / Es futtert gut und ist Euch so geduldig, / Daß es sich fünfmal ruhig mähen läßt, / Und hoch sich preist, wenn es zum sechsten mal / Das letzte Restchen Kraft zu Markt bringt, bloß / Damit mein alter Esel es beweide. – / Es ist 'ne gute Haut von Kraut, wahrhaftig! / Nur hat's den argen Fehler - seht! es saugt Euch / Den Fleck ro rein, daß auch kein Bischen Kraft / Im Boden bleibt! – […]“. – b) Ders.: Die Söhne des Thales. - Dramatisches Gedicht. Tl. 2, Die Kreuzesbrüder. – Das Kreuz ist des Sterns Fundament. Hippel. - Berlin: Johann Daniel Sander 1804; V 4, S. 311: „Ä. KÄMMERER. / Bursche, / Man hört's dir an, dass du ein Neuling bist – / Nimm dich in Acht, und lass das närrsche Grübeln! – / Nur Eins ist noth – das ist das Brot – nur Einer / Hat Recht – der Stock, so lang' er prügeln kann. / Verzehr' dein Brot, nimm, was du krigen kannst. / Was ausser dir, ist Backhaus oder Stock; / Was in dir – Magen, und das Mittelding, / Das dich mit dem, was außer dir, verbindet / Und das, was in dir, deckt – das ist der Rücken. / Wenn dieser breit ist, jener gut verdaut, / So bist du ein gemachter Mann; das Grübeln / Macht dich zum ausgemachten – Laß es bleiben!“ – Symbolik: repräsentiert stets die Dreiheit, wie z. B. im Christentum die Dreifaltigkeit; steht für den Sommer oder symbolisiert die Liebe; das vierblättrige Kleeblatt gilt als Glücksbringer. Vgl. StB_1_74v.

 

----

 

StB_2_70

NN

1816 ?

Sic eunt fata hominum (lat.), so gehen die Schicksale der Menschen, d. i. so geht es in der Welt; sic itur ad astra (lat.), so kommt man zu den Destirnen, d. h. zu Ehren. – Iffland, Die Kokarden, II.2, sagt dies der Freund zur Geheimrätin (Sic eunt fata hominum) S. 223.

 

----

 

StB_2_71

NN

1816 ?

Bis auf die Textstelle „seine Repräsentanten in der Welt drücken uns nieder, Mit Ausnahmen doch! - Wir Teutsche greifen langsam an.“ lassen sich alle Texte zurückführen auf: a) Die Söhne des Thales. Teil 1, Die Templer auf Cypern, Berlin: Johann Daniel Sander 1803; b) Zacharias Werner’s Sämmtliche Werke. – Aus seinem handschriftlichen Nachlasse hrsg. von seinen Freunden. Bd. 1 [von 13]. Grimma: Verlags-Comptoir o. J. [1842]= Zacharias Werner’s Poetische Werke. Bd.1. Gedichte bis zum Jahre 1810.


Die Söhne des Thales. Teil 1, Die Templer auf Cypern, Berlin: Johann Daniel Sander 1803, [III S. 103-142; 103-118, 119-123, 124-126, 127-136, 137, 138, 138-142, 142]; S. 149: Charlot sagt: „Der alte Zeitenwagen selber wankt, Weil seine Pferde jetzt den Koller kriegen: Da kann man nicht mit Span’schem Gange schreiten; Nur über Hals und Kopf geht‘s hinterdrein.“; S. 154: Robert sagt: „Und warum mir ein gut gemahlter Schwan Weit lieber ist als zehn lebend‘ge Kukucks.“; S. 192: Molay sagt: „So geh’n wir auf des Schicksals schwülen Wegen; Der Glaube fächelt Kühlung uns entgegen. Bald werden Wind’ um unsre Asche wehn; Doch unsre Saat wird je sie auferstehen! – “ - 1842: S. 120: Robert sagt: „Doch brenn‘ ich  lieber in dem schönen Wahn, Um nicht in Eurer Wahrheit zu erfrieren.“; S. 118: Robert sagt: „Sein  inn‘rer Herrgott hält Ihn aufrecht! – “; S. 56: Molay sagt: „Nein – es wird nicht! – aus diesen dumpfen Massen Erhebt der reine Phönix nimmer sich! – “; S. 225: dreimal „Gott besser’s“.

 

----

 

StB_2_72

Johann Nepomuk Ringseis

1815

 

----

 

1816

  1. S. W. S. P. I. H. V.

 

----

 

StB_2_73

Louis Dominique Graimberg de Belleau

1816-09-27

Karlsruhe

Zitat von Horaz. Horaz (65-8); Q. Horatii Flacci, carmina; liber tertius (Hor. c. 3,4): An Kalliope: Macht und Rat. – vis consili expers mole ruit sua, vim temperatam di quoque provehunt in maius, idem odere viris omne nefas animo moventis (Macht ohne Rat stürzt unter der eignen Last, Mit Rat geführte Macht wird von Göttern selbst Gehoben; doch verhasst ist ihnen Alle Gewalt, die nach Unheil trachtet).

 

----

 

StB_2_74

Walter von Greiffenegg-Wolfurt

1815-05-17

Karlsruhe

raita: evtl. raeti = das von Drusus eroberte Gebiet, das zur Provinz Raetien wurde; Völkerschaft zwischen Donau, Rhein und Lech – Johann Jakob Zeiler von Raita (1798-1783) schmückte 1752 die Benediktinerabtei in Ettal aus. – Goethe’s Werke. Bd. 1. Tübingen: Cotta 1806, S. 357 ff.: „Epigramme. - Venedig 1790.“, darin S. 372, Nr. „54. / Tolle Zeiten hab' ich erlebt, und hab‘ nicht ermangelt / Selbst auch thörícht zu seyn, wie es die Zeit mir gebot.“

 

----

 

StB_2_a

[Vorsatzblatt]

Vorsatzblatt: “Stammbuch des Dichters Max von Schenckendorf“

 

----

 

StB_2_b

[Porträt Fouqué]

Es handelt sich nicht um ein Porträt Max von Schenkendorfs, sondern nachweislich um das von Fouqué! (Koenig: LitGesch 1895).

 

----

 

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.